„Trio 21meter60“

„Trio 21meter60“ – Hinter diesem Namen steht ein Ensemble aus drei jungen Tubisten die seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden sind und allesamt beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 überaus erfolgreich waren. Sie formierten sich zu einem Trio, das in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK) aufgenommen wurde und somit in der Spielzeit 2017/18 bundesweit auftritt.
Die drei sind gefordert – sowohl schöpferisch als auch musikalisch – da es nahezu kein Repertoire für diese ungewöhnliche Besetzung gibt. Mit eigenen Arrangements und für dieses Ensemble eigens komponierten neuen Werken haben sie ein vielseitiges Programm zusammengestellt!
Man kennt die Tuba als Tieftöner in Orchester und Brassband. Dass sie mehr kann als Begleitung im Bassbereich, dafür möchten diese drei Top-Musiker nun den Beweis antreten: Constantin Hartwig, Fabian Neckermann und Steffen Schmid wurden beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 ausgezeichnet und beschlossen in der Folge, als Trio zusammen zu arbeiten.
Für ihr Programm haben sich die drei Musiker Stücke aus allen Epochen vorgenommen und bearbeitet. Um die Welt geht die Reise – und durch die Zeitalter!
Und so darf man gespannt sein, wie Mozarts „Kleine Nachtmusik“, der Bach-Choral „Jesu bleibet meine Freude“, Madrigale aus der englischen Renaissance, der berühmte Kanon von Pachelbel oder Astor Piazzollas „Libertango“ in der ungewöhnlichen Besetzung erklingen, und wie all diese Stücke neue Klangfarben entwickeln.
Und auch wenn die Musiker das Spiel ihrer Instrumente mit großer Ernsthaftigkeit betreiben, so wird das Ganze doch unterhaltsam, mit einer guten Portion Humor und einem Augenzwinkern präsentiert.
Foto: Jens Volle

Tiefblech-Workshop in Schongau/Oberbayern

Als Glücksgriff erwies sich die Idee, einen Workshop im tiefen Süden Deutschlands gemeinsam mit dem Musikbund Ober-und Niederbayern (MON) sowie der örtlichen Musikschule Pfaffenwinkel zu organisieren.

Nachdem immer wieder Bitten an das Deutsche Tubaforum herangetragen wurden, doch auch mal die Tubisten und Tenoristen aus dem Voralpenland anzusprechen, fand man im Schongau dafür ideale Rahmenbedingungen.

Eingeladen vom MON sowie dem Tubaforum fanden dann auch über 40 Spielerinnen und Spieler von Tuba, Euphonium, Tenorhorn und Bariton den Weg in das historische Städtchen. Nach der Begrüßung im mittelalterlichen „Ballenhaus“ begann am Freitag Abend die Arbeit in den Gruppen. Dozenten waren Heiko Triebener (Bamberger Symphoniker, Musikhochschule Würzburg)), Stefan Tischler (Bayerischer Rundfunk, Musikhochschule Nürnberg)) und Philippe Wendlung (Poilzeiorchester Paris, Konservatorium Straßburg). Planung, Durchführung und Ensembleleitung lagen in den Händen von Wolfram Krumme.

Getrennt nach unterschiedlichen Leistungs- und Instrumentengruppen gab es dann einen effektiven Mix aus Warm-Up, Basics, Einzelunterricht, Ensemblespiel in kleinen und großen Gruppen. Im großen Festsaal des Ballenhauses im Herzen von Schongau probte das große Tiefblech-Ensemble. Überhaupt boten die lokalen Gegebenheiten ideale Voraussetzungen für einen Workshop. Musikschule, Saal, Hotel und Restauration lagen nur wenige Meter auseinander, alles war fußläufig zu erreichen, für die teils schweren Instrumente also optimal.

Wieder einmal begeistert waren Teilnehmer von Heiko Triebeners Präsentation der historischen Bassinstrumente, allesamt Vorläufer der Tuba. Klangliches und Wissenswertes über Serpent, Ophikleide und Cimbasso bot er in gewohnt begeisterter und begeisternder Art und Weise.

„Luft holen“ im anderen Sinne konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstagabend nach getaner Arbeit bei der historischen Stadtführung. Eine willkommene Gelegenheit, die geschichtsträchtige Stadt näher kennen zu lernen.

Beim Abschlusskonzert am Sonntagmorgen begrüßte der Geschäftsführer des MON, Max Kriesmair die zahlreichen Gäste im Festsaal. Aufgrund der Witterung konnte diese Präsentation leider nicht auf dem Marktplatz stattfinden, wie ursprünglich geplant. Angehörige und Gäste waren vom Klang des über 40-köpfigen Ensembles ebenso begeistert wie von der Leistung der kleineren Ensembles der Tenoristen und eines Quartetts.

Unser Dank gilt allen, die an der Planung und der Betreuung vor Ort beteiligt waren, besonders Marcus Graf, Leiter der Stadtkapelle und Lehrer an der Musikschule Pfaffenwinkel. Die große Resonanz sowie die großartige Unterstützung durch den Musikbund Oberbayern und Niederbayern haben uns ermutigt, solche Workshops vor Ort, besonders in Schongau, auch weiterhin in unserem Fortbildungsprogramm aufzunehmen.

Bundespreis für Tubaforum-Quartett

Beim diesjährigen Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“ erreichte ein Quartett, geleitet von Wolfram Krumme (Kreismusikschule Vechta), in der Kategorie „Blechbläserensemble“ einen zweiten Bundespreis. Das Quartett setzt sich zusammen aus Nachwuchsspielerinnen und -spielern aus dem ganzen Bundesgebiet.

Thorsten Winkler (Dresden), Franziska Sauer (Osnabrück), Viktoria Krumme (Neuenkirchen-Vörden) und Christian Freimuth (Nürnberg) erspielte sich mit 23 Punkten einen hervorragenden 2. Preis und mit einem Punkt denkbar knapp am begehrten 1. Preis vorbei.

Auf Kursen und mit Unterstützung des Deutschen Tubaforums hatten sich die vier Nachwuchs-Ausnahme-Tubisten aus den unterschiedlichen Regionen Deutschlands auf diesen Wettbewerb vorbereitet.

Auf Kursen und mit Unterstützung des Deutschen Tubaforums hatten sich die vier Nachwuchs-Ausnahme-Tubisten aus den unterschiedlichen Regionen Deutschlands auf diesen Wettbewerb vorbereitet.

Große Freude auch beim Leiter des Ensembles, Wolfram Krumme (Kreismusikschule Vechta und Vorsitzender des Deutschen Tubaforums e.V.).

Über den Regional- und Landeswettbewerb (Delmenhorst bzw. Wolfenbüttel) hatte sich das sympathische Quartett jeweils mit Höchstpunktzahl für das „Finale“ qualifiziert, das in diesem Jahr in Paderborn stattfand.

Probespielkurs für Tuba-Studierende 

Vom 8.-11.12.2016 trafen sich 33 Tubastudierende + 4 Dozenten und zwei Korrepetitoren zum ersten Probespielkus des Deutschen Tubaforums.

Bereits seit 2011 treffen sich die Tubaklassen der Musikhochschulen Zürich (Prof. Anne Jelle  Visser) , Linz Bruckner Konservatorium (Prof. Wilfried Brandstötter), Musikhochschule Nürnberg (Stefan Tischler) und Musikhochschulen Mannheim / Stuttgart (Prof. Stefan Heimann) regelmäßig zu einem „Klassentreffen“.
Die Idee dabei ist es, miteinander zu lernen sowie die unterschiedlichen Konzepte kennenzulernen.
Der Kurs 2016 war erstmalig ist für alle Studierenden offen, einzige Bedingung : niemals zum eigenen Lehrer gehen !
2016 wurde dieser Kurs zum ersten Mal auch für „externe“ Teilnehmer geöffnet. So gesellten sich auch Studierende aus Hannover, Dresden, Leipzig, Weimar, München und Salzburg hinzu.
Auf dem Plan standen neben Einzelunterricht auch Seminare zur Vorbereitung auf Probespiele sowie Auftrittstraining und Korrepetition.
Glücklicherweise war an dem Wochenende keine weitere Gruppe zugegen, somit brummte die gesamte Akademie im Rhythmus des „Walkürenritts“ oder anderer Orchesterstellen.
Großes Finale am Sonntag war dann ein abschließendes simuliertes Probespiel.
Schön war es zu hören, welch  große Fortschritte und Entwicklungen die Teilnehmer in dieser kurzen Zeit gemacht haben. Aus dem hohen Niveau stach zwei Teilnehmer besonders heraus:
Henrique Dos Santos Costa (Zürich) und Fabian Neckermann (Hannover)!
Herzlichen Glückwunsch !!!

Sie erhalten jeweils einen Preis gestiftet vom Deutschen Tubaforum und der Firma FMB (Fachmarkt Blasinstrumente Gütersloh) .
Der Dank gilt außerdem den Firmen FMB und Buffett für die Ausstellungsinstrumente.
Aufgrund der positiven Resonanz soll der Kurs 2018 wiederholt werden.
Danken möchten wir auch den Firmen FMB Fachmarkt Blasinstrumente, Buffet und für die großzügige Unterstützung des Deutschen Tubaforums.

5. Volkacher Tuba-Workshop 2016

Ein Ständchen auf dem Marktplatz von Volkach war nur ein Höhepunkt des diesjährigen, inzwischen 5. Volkacher Tuba-Workshops.

Eingeladen hatte das Deutsche Tubaforum e.V., gemeinsam mit der Musikschule Volkacher Mainschleife und dem Nordbayerischen Musikbund. Man traf sich in der für diesen Zweck hervorragend geeigneten Volksschule Volkach, um bei namhaften Dozenten das eigene Spiel zu verbessern und auch im großen Ensemble zu musizieren.
Knapp 100 Spielerinnen und Spieler der tiefen Blechblasinstrumente Tuba, Euphonium, Bariton und Tenorhorn waren aus ganz Deutschland angereist, von der Nordsee bis ins Vogtland, von der Pfalz bis Oberbayern.

Der Samstagabend bot den Teilnehmern wie auch den Gästen ein besonders virtuoses Konzert für Tuba solo bzw. mit Klavierbegleitung im Konzertsaal der Musikschule Volkach. Constantin Hartwig und Fabien Neckermann, beide Tuba sowie Maria Lebed von der Hochschule für Musik Hannover, Klavier, begeisterten nicht nur das Fachpublikum mit Musik auf allerhöchstem Niveau.

Hartwig und Neckermann sind Preisträger des diesjährigen Deutschen Musikwettbewerbs des Deutschen Musikrates und studierten in Hannover. Mit all diesen positiven Eindrücken und einem großen Dank an Oskar Schwab von der Volkacher Musikschule ging man am Sonntag Mittag auseinander mit der festen Bitte, doch auch in 2018 wieder einen Workshop in der Frankenmetropole zu organisieren.
Und, ja,…. ein Ständchen auf dem Marktplatz wird es wieder geben!

Krönung eines wunderbaren Wochenendes in Markneukirchen:

Besuch der Riesentuba im Instrumentenmuseum.

Wir durften sogar ganz nah dran! Die Tuba überhaupt verleiht gute Laune, da ist es bei so einem großen Exemplar ganz besonders heiter.
[ weitere Fotos …]

Trossingen 2016

Seminar für Tuba, Euphonium, Bariton und Tenorhorn in der Bundesakademie.
11. – 15. Januar 2016    [ Fotos ]

Junge Tubisten erfolgreich im DMW 2016!

Konstantin Hartwig und Fabian Neckermann (beide aus der Tubaklasse von Prof. Jens-Björn-Larssen in Hannover) waren beim diesjährigen Musikwettbewerb des deutschen Musikrates in Bonn überaus erfolgreich! Beide waren Finalisten, und während Fabian jetzt den Titel „Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs“ tragen darf, setze sich Konstantin Hartwig im Orchesterfinale durch und ist nun „Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs“.
Ebenfalls Stipendiat ist der Tubist Steffen Schmid.

Den mit 2.000 € dotierten Sonderpreis von Capriccio – Gesellschaft zur Förderung von klassischer Musik und Kultur e.V. bekommt ebenfalls Tubist Fabian Neckermann.

Vom Deutschen Tubaforum aus einen „Herzlichen Glückwunsch“ für diesen großen Erfolg, sicher ein Ergebnis fleißiger Arbeit. Wieder einmal ein Zeichen dafür, dass sich die Tuba als Soloinstrument inzwischen etabliert hat. Ein großes Kompliment auch an die TubaKlasse in Hannover, besonders an Prof. Björn-Larssen, der das künstlerische und solistische Spiel auf der Tuba in den Mittelpunkt rückt und die Studieninhalte nicht nur beim gängigen Probespiel-Programm sieht.